Erste souverän in Iserlohn

Bezirksliga-Süd: PSV Iserlohn – Westfalia Werdohl 4:9
Mit einem vom Ergebnis her ungefährdeten Erfolg kehrte das Aushängeschild der Tischtennisabteilung von Westfalia Werdohl vom Gastspiel aus Iserlohn zurück. Sechs Partien wurden hier erst im Entscheidungssatz entschieden, in denen die Werdohler mit 4:2 die Nase vorn hatte. Gleich zu Beginn wurde es spannend. Schnabel/Mathia hatten nur im zweiten Durchgang gegen Fiebach/R.Schmitz etwas dagegen zu halten. Die beiden anderen Partien gingen über die volle Distanz. Hier setzten sich aber beide Paarungen mit etwas Fortune durch. Schnabel erhöhte erwartungsgemäß, während B.Bilgen bei der Fünf-Satz-Niederlage gegen Fiebach ständig mit seiner Leistung haderte. Auch in der Mitte wurden die Punkte geteilt. Mrkajic fand in Bartkowski seinen Meister. Am Nebentisch war Mathia gegen Krysiak bei 0:2 und 8:10-Rückstand bereits am Rande der Niederlage. Doch der Werdohler kämpfte sich zurück und gewann am Ende im Entscheidungssatz. Nachdem Ilyas Bilgen gegen Phillipps ebenfalls einen 0:2-Satzrückstand aufholte und Koberzin seine starke Form von letzter Woche bestätigte führte man 6:3. Im Spitzeneinzel siegte Schnabel in vier gegen Fiebach. Auch in seinem zweiten Einzel fand Bekir Bilgen nicht zu seiner Form und musste R.Schmitz nach fünf Durchgängen zum Sieg gratulieren. Anschließend machten Mrkajic und Mathia mit überzeugenden Vorstellungen den Sack zum 9:4 zu. Somit gehen die Werdohl gut gerüstet ins Spiel gegen den neuen Ligaprimus aus Valbert.
Werdohl: Mrkajic/Koberzin 1:0, Schnabel/Mathia 0:1, B.Bilgen/I.Bilgen 1:0, Schnabel 2:0, B.Bilgen 0:2, Mrkajic 1:1, Mathia 2:0, I.Bilgen 1:0, Koberzin 1:0

Zweite schlägt sich mit drei Mann Ersatz tapfer

Bezirksklasse 6: SV Dahl-Friedrichstal – Westfalia Werdohl 2 9:2
Mit drei Mann Ersatz reiste die Zweitvertretung am ungeliebten Sonntagmorgen zum SV Dahl. Von vornherein war dabei klar, dass es auch hier nur um Schadensbegrenzung ging. Nach den Doppeln konnte man allerdings die erste Führung der Saison feiern. Grete/Müller und Stoman/Perlick gewannen Ihre Partien, während Papastergios/Sauer verloren. Im weiteren Spielverlauf geriet man dann aber komplett unter die Räder. Es konnten dann nur noch drei Satzgewinne gefeiert werden und war völlig chancenlos.
Werdohl 2: Grete/Müller 1:0, Papastergios/Sauer 0:1, Stoman/Perlick 1:0, Grete 0:2, Papastergios 0:2, Müller 0:1, Stoman 0:1, Perlick 0:1, Sauer 0:1.

Dritte mit Remis gegen Affeln weiter unten drin

Kreisliga: Westfalia Werdohl 3 – SV Affeln 8:8
In einem wahren Krimi konnte sich die dritte Mannschaft von Westfalia Werdohl am vergangenen Sonnabend einen Punkt gegen den SV Affeln erkämpfen. Am Ende hieß 8:8-Unentschieden bei einem Satzverhältnis von 31:34. Alle Doppel zu Beginn gingen über die volle Distanz, wobei zwei verloren gingen. Durch drei Siege von Revello, Krzeminski und Dreßler führte man mit 4:2. Die Niederlage von Stoman egalisierte Schmidt direkt wieder. Waldhauser und Revello mussten dann aber den Ausgleich hinnehmen. Der überragende Krzeminski brachte die Gastgeber wieder in Front. Nachdem Dreßler auf 7:5 erhöhte war der Sieg zum Greifen nah. Doch aus den letzten vier Begegnungen konnte nur noch Waldhauser einen Punkt einfahren. Das Abschlussdoppel ging klar an die Gäste.
Werdohl 3: Krzeminski/Dreßler 0:2, Revello/Stoman 0:1, Schmidt/Waldhauser 1:0, Revello 1:1, Krzeminski 2:0, Dreßler 2:0, Stoman 0:2, Schmidt 1:1, Waldhauser 1:1

Fünfte siegt gegen die Post aus Lüdenscheid

Am Samstag hieß es für die fünfte Mannschaft um Kapitän Bathe „Hurra, Hurra die Post ist da“. Nach der Schmach des vergangenen Wochenendes gegen Neuenrade wollte man gegen die Lüdenscheider wieder siegen. Schon die Doppel ließen gutes für das Rest des Spieles erhoffen. Beide konnte die Westfalia für sich sichern. In den Einzeln startete man ausgeglichen. Bathe sicherte sich gegen Panne mit einem ganz starken Spiel den Punkt, Sauer jedoch hatte mit Peters seinen Meister gefunden und musste das Spiel verloren geben. Hinten startete man das Spiel ebenfalls ausgeglichen. Roussell konnte gegen Linnepe einen ungefährdeten Sieg für die Werdohler sichern, Raimund Weiffen führte gegen Bisping bereits mit 2:0 und gab das Spiel dann doch noch aus der Hand nachdem Bisping in das Spiel zurück gefunden hatte. Bathe ereilte gegen Peters das gleiche Problem. Auch er verlor das Spiel nach einer 2:0 Führung noch. Gerd Sauer konnte allerdings gegen Panne die Niederlage aus dem ersten Spiel vergessen machen und sicherte seiner Mannschaft damit einen Punkt. Auch bei Roussell und Weiffen drehten nun die Sieger im Vergleich zum ersten Einzel. Roussell verlor, Weiffen sicherte sich den ersten Sieg.  Ein bis dato sehr ausgeglichenes Spiel in den Einzeln. Den Werdohlern halfen aber die beiden Doppelerfolge. Peters sicherte sich gegen Roussell den dritten Einzelerfolg. Bathe und Sauer machten dann aber den Sieg für die Werdohler klar. Am Ende stand ein 8:5 Erfolg auf dem Papier. Man sichert sich damit einen dritten Platz in einer sehr umkämpften 2. Kreisklasse.

Bathe/Roussell 1:0, Sauer/Weiffen 1:0, Bathe 2:1, Sauer 2:1, Roussell 1:2, Weiffen 1:1

Vierte geht gegen Affeln über volle Distanz

Am Samstag Abend empfing die vierte Vertretung am Köstersberg die  Reserve der Affelner. Im vorletzten Spiel vor den Feiertagen wollte man den Trend des letzten Spiels aufrecht erhalten und die Punkte in Werdohl lassen. Doch bereits in den Doppeln konnte man erkennen das es ein langer Abend werden könnte. Einzig Wieshoff/Waldhauser konnten für die Westfalia punkten. Perlick/Wiese und Schade/Netzel waren Ihren Gegnern klar unterlegen. Beide gingen glatt mit 0:3 Sätzen an die Affelner. Doch Wieshoff und Perlick waren in den ersten beiden Einzeln abermals eine Bank auf die Verlass war. Wieshoff gewann gegen Dickopf und Perlick gegen Pascheberg. Wiese hatte mit Peters einen Gegner auf Augenhöhe, beide schenkten sich nichts. Nach 2:0 Führung für Wiese gingen die beiden folgenden Sätze aus seiner Sicht unglücklich mit 11:13 verloren. Im Entscheidungssatz hatte Peters die stärkeren Nerven und holte den Ausgleich für Affeln. Waldhauser und Schade bauten die Führung dann wieder aus, ehe die vierte Mannschaft 3 Spiele in Folge im Entscheidungssatz aus der Hand geben musste. Netzel musste sich Günter Brandt geschlagen geben. Der sonst so sicher punktende Wieshoff musste ebenfalls in Erfahrung bringen wie es sich anfühlt nach 2:0 Führung das Spiel noch abzugeben. Perlick verlor gegen Dickopf. Affeln führte zu diesem Zeitpunkt mit 7:6 Punkten. Wiese konnte gegen Rapp erneut den Ausgleich klar machen, allerdings hatte Waldhauser am Nebentisch mit Peters zu tun und fand überhaupt nicht ins Spiel. Somit musste er sich mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. Zum Glück behielten die Routiniers Schade und Netzel die Nerven und sicherten den Werdohlern auf jeden Fall ein Untentschieden mit Ihren beiden Siegen. Damit war klar es musste über die volle Distanz im Abschlussdoppel entschieden werden ob die Westfalia die Siegerpunkte in Werdohl ließ oder ob man eine Punktteilung in Kauf nehmen musste. Wishoff und Waldhauser waren zum Glück schon in Ihrem ersten Doppel recht überzeugend und konnten auch gegen Pascheberg/Rapp einem zu jedem Zeitpunkt ungefährdeten Sieg einfahren. So schenkte man Sich zum bevorstehenden ersten Advent den nächsten Sieg und klettert in der Tabelle wieder ins Mittelfeld.

Wieshoff/Waldhauser 2:0, Perlick/Wiese 0:1, Schade/Netzel 0:1, Wieshoff 1:1, Perlick 1:1, Wiese 1:1, Waldhauser 1:1, Schade 2:0, Netzel 1:1

Vorberichte fürs Wochenende (28.11.)

Bezirksliga-Süd: PSV Iserlohn – Westfalia Werdohl
Mit Matchwinner Koberzin von letzter Woche reisen die Werdohler zum Gastspiel nach Iserlohn. Er rückt für Gäbler in die Mannschaft, der aus persönlichen Gründen nicht mit von der Partie ist. Für die Werdohler zählt nur ein Sieg in Iserlohn um gestärkt in die Partie am letzten Spieltag gegen den TSG Valbert zu gehen. Die Gäste gehen auch leicht favorisiert in die Begegnung.
Werdohl: Schnabel, B. Bilgen, Mrkajic, Mathia, I. Bilgen, Koberzin

 

Bezirksklasse 6: SV Dahl-Friedrichstal – Westfalia Werdohl 2
Im Auswärtsspiel am ungeliebten Sonntagmorgen in Dahl-Friedrichstal heißt es für die Gäste aus Werdohl wieder nur Schadensbegrenzung. Da mit Papastergios und Sezer zwei Leute nicht zu Verfügung stehen, kommen am hinteren Paarkreuz zwei Ersatzleute zum Einsatz. Ausgerechnet dort wo Punktgewinne locker im Bereich des Möglichen sind.
Werdohl 2: Büsing, Koberzin, Grete, Müller, Stoman, Perlick

 

Kreisliga: Westfalia Werdohl 3 – SV Affeln
Das letzte Spiel der ersten Serie steht für die Dreßler und Co. unter dem Motto „verlieren verboten“. Im Spiel unter der Woche setzte es eine unglückliche 6:9 Niederlage gegen den Mitkonkurrenten aus Lüdenscheid. Ein Sieg ist Pflicht gegen die Affelner und in Bestbesetzung auch im nicht unwahrscheinlich.
Werdohl 3: Revello, Krzeminski, A.Bilgen, Dreßler, Schmidt, Stoman

Sechste erkämpft sich in 3 Stunden Spiel ein Unentschieden

Am Mittwoch Abend ging es für die Sechste Mannschaft der DJK Westfalia als Aussenseiter zur TTC Volkringhausen. Aus Werdohler Sicht ein noch völlig unbekannter Gegner, da die TTC Volkringhausen erst seit Anfang der Saison dem Tischtenniskreis Lüdenscheid angehört. Man wusste also überhaupt nicht was einen hier erwartet, nur das aus Tabellensicht David gegen Goliath antritt, gerade weil die sechste zuletzt drei Niederlagen in Folge erlitten hatte. Es sollte ein sehr langer und spannender Abend werden. Aus den Doppeln konnte man diesmal ausgeglichen starten. Lammers/Tigges gewannen Ihr Doppel im Entscheidungsatz gegen Fleige/Goerke, Urban/Eichmann hatten das nachsehen und verloren gegen Hahn/Schönekäse. Die Einzel waren sehr stark umkämpft und häufig sehr ausgeglichen, so dass Satzerfolge erst auf der einen und dann wieder auf der anderen Seite waren. Urban kam mit Fleige nicht mehr klar nachdem Sie das Spiel umgestellt hatte und vergab, Lammers und Eichmann lieferten sich packende Matches mit Goerke und Hahn, mussten jedoch beide im Entscheidungssatz den Gegner beglückwünschen. Einzig Tigges hatte gegen Schönekäse klar die Oberhand und gewann mit 3:0 Sätzen. Im zweiten Einzel konnte Lammers gegen Fleige punkten, Urban vergab auch sein zweites Einzel gegen Goerke, der mit seinem Anti-Belag das bessere Mittel fand. Tigges startete gegen den jungen Hahn stark, musste dann allerdings in sehr knappen Sätzen anerkennen, dass er gegen starke Topspinschläge das nachsehen hatte. Der Zwischenstand nach diesem Spiel hieß nichts gutes für die sechste Vertretung. Wieder einmal lag man deutlich zurück. 3:6 Rückstand aus Sicht der Westfalia und am Nebentisch lag Reinhard Eichmann mit 0:2 Sätzen gegen Schönekäse zurück. Doch Eichmann kämpfte sich unter der Motivation seiner Mannschaft noch einmal zurück ins Spiel und drehte es zu seinen Gunsten. Ein entscheidender Punkt. Lammers hatte mit Hahn keine Probleme und gewann das Match. Tigges hatte zu diesem Zeitpunkt den Ausgleich im Spiel gegen Fleige quasi schon auf der Hand. Er führte mit 2:1 Sätzen im vierten Satz bereits 6:0, musste aber nach starkem Kampfgeist von Fleige den Satz noch mit 12:14 abgeben. Im Entscheidungssatz hatte er dann das nachsehen. Somit war klar das die Westfalia maximal noch ein unentschieden erreichen könnte. Eichmann kämpfte sich mit packenden Ballwechseln gegen Goerke im Fünfsatzspiel zum Sieg, so dass es nun an Mannschaftskapitän Urban lag das unentschieden klar zu machen. Unter der Motivation der Mannschaft und dem unbedingten Willen einen Einzelerfolg für die Punkteteilung beitragen zu wollen, sorgte er mit einem starken taktischen Spiel und schnellen Ballwechseln für  den nötigen Erfolg und sicherte der Mannschaft damit das 7:7 unentschieden. Ein am Ende sehr ausgeglichener Abend und somit gerechtes Ergebnis. Nach Sätzen hat Werdohl sogar das bessere Ergebnis mit 30:28 Sätzen. Tolle Mannschaftsleistung der Westfalia.

Lammers/Tigges 1:0, Urban/Eichmann 0:1, Lammers 2:1, Urban 1:2, Tigges 1:2, Eichmann 2:1,

Vierte Vertretung gewinnt bei Tabellenschlusslicht aus Lüdenscheid

Am Samstag Abend ging es für Wieshoff, Perlick & Co. nach Lüdenscheid. Dort ging es gegen die fünfte Mannschaft der TTSG. Vor dem Spiel hieß das Letzter gegen Vorletzter der 1. Kreisklasse und somit ein Absteigerduell. Die Werdohler wollten mit einem Sieg aus dem Keller der Tabelle raus und sich selbst ein Zeichen setzen, nach der zuletzt starken Leistung gegen Schalksmühle. Schon im ersten Doppel des Abends sah man den Kampfgeist der vierten Vertretung aus Werdohl. Wiese/Waldhauser kämpften sich nach einem 0:2 Rückstand zurück ins Spiel gegen Sauer/Reil. Leider musste man das Spiel im Entscheidungssatz doch noch mit 11:9 verloren geben. Dafür sorgten die Mannschaftskameraden in den weiteren Doppeln für Erfolge. Sowohl Wieshoff/Perlick als auch Schade/Netzel waren erfolgreich. Im Einzel zwischen Sauer und Perlick zeigte sich erneut der enorme Kampfgeist an diesem Abend. Perlick war in den ersten beiden Sätzen klar unterlegen, siegte dann aber doch noch überraschend im fünften Satz. Wieshoff konnte sich seit langem auch ohne Entscheidungssatz mal wieder durchsetzen. Walhauser und Wiese gaben im Mittelfeld die Punkte dann leider aus der Hand. Wiese vergab sehr unglücklich mit 11:9 Punkten im Entscheidungssatz. Schade und Netzel hingegen konnten beide wieder die Punkte auf die Werdohler Seite ziehen. Nach dem Zwischenstand von 6:3 hieß es aus Sicht der vierten Vertretung nun den Sack zu zu machen. Die Punktegaranten Wieshoff und Perlick ließen den Lüdenscheidern auch keine große Chance nochmal punkttechnisch heran zu kommen. Beide sicherten sich mit 3:1 Sätzen den nächsten Erfolg. Wiese hatte nun die Chance den Matchball zu verwerten. Er kämpfte in einem packenden Fünfsatzspiel in immer wieder sehr knappen Sätzen gegen Beckmerhagen. Am Ende war es Beckmerhagen der die glücklichere Hand hatte. Allerdings sicherte sich Waldhauser gegen Chmiel am Nebentisch bereits einen klaren 3:0 Erfolg und somit stand das Endergebnis von 9:4 bereits fest. Eine gelungene Mannschaftsleistung der Werdohler in Lüdenscheid.

Wieshoff/Perlick 1:0, Wiese/Waldhauser 0:1, Schade/Netzel 1:0, Wieshoff 2:0, Perlick 2:0, Wiese 0:2, Waldhauser 1:1, Schade 1:0, Netzel 1:0

Mathia und Schnabel trumpfen gegen Eiserfeld stark auf

Bezirksliga-Süd: Westfalia Werdohl – Eiserfelder TV 9:6

Danke des überragenden Duos Schnabel, Mathia siegt das Bezirksliga-Team der Westfalia aus Werdohl gegen den Eiserfelder TV. Den entscheidenden Punkt am Ende holte Ersatzmann Koberzin.
Alle drei Startdoppel entwickelten sich zu wahren Krimis und wurden erst im Entscheidungssatz entschieden. Die Bilgen-Brüder, letzte Woche noch Matchwinner, konnten diesmal eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel retten. Am Nebentisch kämpften sich Schnabel/Mathia nach 1:2-Satzrückstand wieder zurück und gewannen 11:8 im Entscheidungssatz. Auch das dritte Doppel Mrkajic/Koberzin wurde mit 11:8 im Fünften zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Anschließend blockte Schnabel Krämer beim 3:0 locker aus. Auch Bekir Bilgen hatte mit Wiederkehr wenig Mühe. Als dann auch noch Mrkajic und ein entfesselt aufspielender Mathia gegen Weber bzw. Dick auf 6:1 erhöhte, dachte man bereits an eine Vorentscheidung. Doch zwei Niederlagen am hinteren Paarkreuz brachten die Gäste wieder heran. Ilyas Bilgen und Koberzin fanden gegen Liebherr und Löber nicht wirklich zu Ihrem Spiel. Schnabel schoss Wiederkehr beim 11:6, 11:1 und 11:6 förmlich aus der Halle, während B.Bilgen gegen Krämer mehr Gegenwehr zu erwarten hatte. Die Nummer zwei der Werdohler unterlag im Entscheidungssatz mit 9:11. Nach der 1:3-Pleite von Mrkajic gegen Dick wurde es dann plötzlich doch nochmal eng – 7:5. Als Mathia dann nach 2:0-Satzführung gegen Weber den Satzausgleich hinnehmen musste, befürchtete man auf Seiten der Gastgeber bereits schlimmeres. Im Entscheidungssatz aber besann Mathia sich wieder seiner Stärken und krönte seine Galavorstellung mit dem zweiten Sieg. Durch die Niederlage von Ilyas Bilgen gegen Löber verkürzten die Gäste dann aber erneut. Ausgerechnet Ersatzmann Koberzin avancierte dann zum Matchwinner. Die harten Topspin-Schläge waren am Ende effektiver als die Noppelbälle seinen Kontrahenten Liebherrs.

Werdohl: Bilgen/Bilgen 0:1, Schnabel/Mathia 1:0, Mrkajic/Koberzin 1:0, Schnabel 2:0, B.Bilgen 1:1, Mrkajic 1:1, Mathia 2:0, I.Bilgen 0:2, Koberzin 1:1