Punktteilung für die Fünfte

Einen langen Abend musste die fünfte Mannschaft gegen den TTC Volkringhausen III am Mittwoch in Kauf nehmen. Die Mannschaften mussten über die volle Distanz gehen. Bereits in den Doppeln zeichnete sich ab das dies ein Spiel auf Augenhöhe werden sollte, anders als man es beim Blick auf die Tabelle vermuten könnte. Für die Westfalia war eigentlich klar das man mit einem Sieg nach Werdohl zurückkehren wollte, um die Position in der Tabelle zu wahren. Doch beide Doppel gingen in den Entscheidungssatz wobei Bathe/Roussell verloren. Netzel/Lehmkuhl bewiesen Nerven und entschieden das Match für sich. Das sollten zwei von später insgesamt 8 Spielen sein, die erst im Entscheidungssatz entschieden werden konnten. So konnte auch kein Spieler an diesem Abend besonders herausstechen, alle mussten auch Niederlagen in Kauf nehmen. Am Ende sicherte Netzel im letzten Spiel ein 7:7 unentschieden. Dazu musste er das Spiel nach einem 0:2 Satzrückstand allerdings noch drehen. Seine Mannschaftskameraden werden es Ihm danken, denn nur so konnten Sie wenigstens noch einen Punkt mit nach Werdohl zurücknehmen. Ein am Ende wirklich unglaublich ausgeglichenes Spiel, denn sogar das Satzverhältnis war mit 30:30 ausgeglichen.

Bathe/Roussell 0:1, Netzel/Lehmkuhl 1:0, Bathe 2:1, Netzel, 2:1, Roussell 1:2, Lehmkuhl 1:2

Starke Doppelleistung sichert der vierten den Sieg

Am Dienstag Abend empfing die vierte Vertretung der Westfalia den TuS Bierbaum II am Köstersberg zum Nachholspiel vom Wochenende. In Bestbesetzung starteten die Werdohler in die Partie um möglichst 2 Punkte und einen Sieg davon zu tragen. In den Doppeln sollte es bereits fulminant zur Sache gehen, mit dem glücklicheren Ende für die Werdohler. Konnten Wieshoff/Waldhauser noch mit einem 3:0 Sieg glänzen, so mussten die anderen Partien in den Entscheidungssatz. Doch überraschender Weise konnten die Werdohler hier wohl den Heimvorteil ausnutzen. Das hätte wohl vor dem Spiel niemand erwartet. So war der Weg für einen erfolgreichen Abend der Mannschaft um Kapitän Waldhauser geebnet. In den Einzeln war es vor allem abermals Lothar Wieshoff der mit zwei Einzelerfolgen überzeugen konnte. Kornmesser blieb an diesem Abend ohne Erfolg. Ansonsten gab es viele Spiele die über die volle Distanz gingen, teils gingen diese Spiele an die Westfalia teils aber auch an den TuS Bierbaum. Nach Zwischenständen von 7:3 und 8:4 hatte man den Sieg schon auf dem Schläger, allerdings mussten Waldhauser und Schade dann jeweils eine 2:3 Niederlage einstecken. Wiese konnte dann allerdings im letzten Einzel vor dem Entscheidungsdoppel den so wichtigen Punkt klarmachen, nachdem er schon mit 0:2 Sätzen zurück lag. Er kämpfte sich noch einmal stark ins Spiel zurück und sollte so seiner Mannschaft den erhofften Sieg sichern. Am Ende also ein 9:6 aus Sicht der Gastgeber. Die 3 Doppelerfolge vom Anfang des Spiels waren an diesem Abend wohl ausschlaggebend für den Erfolg.

Wieshoff/Waldhauser 1:0, Kornmesser/Sauer 1:0, Schade/Wiese 1:0, Wieshoff 2:0, Kornmesser 0:2, Sauer 1:1, Waldhauser 1:1, Schade 1:1, Wiese 1:1

Sechste mit bitterer Heimniederlage

Die sechste Mannschaft der TT-Abteilung musste bereits am Dienstag Abend wieder am Köstersberg antreten. Nach der Niederlage vom Wochenende in Schalksmühle wollte die sechste Mannschaft gegen die wohl älteste Mannschaft im Altersschnitt aus dem TT-Kreis, die TTSG aus Lüdenscheid unbedingt einen Erfolg feiern, hatte man das Hinspiel seinerseits mit einem 8:0 Erfolg feiern können. Doch an diesem Abend sollte es anders verlaufen. Das Spiel war lange ausgeglichen, mal führten die Werdohler mit einem Punkt, dann wieder die Lüdenscheider. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Raumschüssel/Viertel konnten in Ihrem Doppel überzeugen, während Jakubik/Urban erst überhaupt nicht ins Spiel fanden und am Ende im Entscheidungssatz das Spiel verloren. In den ersten beiden Einzelrunden haben alle je ein Spiel gewonnen und eins verloren. Nach dem 5:5 Zwischenstand musste Mannschaftskapitän Urban gegen Wiesener ins Spiel. Nachdem er mit 0:2 Sätzen zurück lag und überhaupt nicht mit dem Spiel des Gegners zurecht kam kämpfte er sich nach einer Ansage seiner Mannschaftskameradin Jakubik nocheinmal zurück. Er stellte sein Spiel um und konnte das Spiel noch drehen. Leider sollte dieser Erfolg ohne Bedeutung bleiben, da Jakubik währenddessen schon gegen Schönfelder verloren hatte und auch Raumschüssel und Viertel in den letzten Einzeln nichts mehr entgegen zu setzen hatten. Am Ende also eine bittere 8:6 Heimniederlage aus Sicht der sechsten Mannschaft.

Jakubik/Urban 0:1, Raumschüssel/Viertel 1:0, Jakubik 1:2, Raumschüssel 1:2, Urban 2:1, Viertel 1:2

Wichtiger Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt

Kreisliga: DJK Westfalia Werdohl 3 – TuS Meinerzhagen 3 9:5
Im Kellerduell kam die Dritte der Westfalia zu dem dringend benötigten Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Meinerzhagen. Jedoch mussten Dressler und Co heftige Gegenwehr überwinden, ehe der zweite Saisonsieg unter Dach und Fach war. Nach einer 2:1 Führung nach den Doppeln wurden zunächst vorne und in der Mitte die Punkte geteilt, ehe das starke hintere Paarkreuz der DJK mit Müller und Perlick durch zwei Erfolge über Busch bzw. Hinzen für ein Punktepolster sorgte. Etwas überraschend fand Krzeminski kein Rezept gegen die Abwehrschläge von B.Hohenbrink, dafür stellte Sezer durch ein 3:1 über Benninghaus den alten Abstand wieder her. Bilgen blieb chancenlos gegen Rabe, aber Dressler gewann gegen Brämer zum 8:5. Damit war es Müller vorbehalten, den Siegpunkt durch ein 3:0 über Hinzen herauszuspielen.
Westfalia: Krzeminski/Müller 1:0, Sezer/Dressler 0:1, Bilgen/Perlick 1:0, Krzeminski 1:1, Sezer 1:1, Bilgen 1:1, Dressler 1:1, Müller 2:0, Perlick 1:0

Erste punktet in Halver

Herren Bezirksliga Süd: TuS Halver – DJK Westfalia Werdohl 8:8
Nur rein nach der Tabellensituation betrachtet kommt das Unentschieden des Tabellenvierten beim Vorletzten einem Punktverlust gleich. Wenn man aber bedenkt, dass auf Werdohler Seite Schnabel und Ilyas Bilgen ersetzt werden mussten, darf man die Punkteteilung beim Lokalrivalen allerdings als Punktgewinn feiern. Beide Teams lieferten sich von Beginn an eine absolut ausgeglichene Partie, die am Ende auch keinen Sieger verdient hatte. Durch die Auftakterfolge der Doppel B.Bilgen/Mathia über Oversohl/Pawlowske und Gäbler/Grete über Meyer/Schröck gingen die Werdohler mit einem 2:1 Vorsprung in die Einzel. Ein Traumstart blieb den Gästen nur verwehrt, weil Mrkajic/Papastergios hauchdünn im Entscheidungssatz dem TuS-Spitzendoppel Born/Dalli unterlegen waren. Drei schnelle Einzelniederlagen von Mrkajic gegen Born, Bilgen gegen Dalli und Gäbler gegen Oversohl brachten dann die Halveraner erstmals in Führung. Mathia verkürzte souverän gegen Meyer zum 3:4, allerdings bedeuteten die Niederlagen von Papastergios und Grete am hinteren Paarkreuz einen 3:6 Halbzeitrückstand. Nun drehte die Westfalia die Partie aber durch einen Kraftakt: Bilgen bezwang im Spitzeneinzel Born in vier Durchgängen, dem Mrkajic einen Fünfsatzsieg gegen Dalli folgen ließ. In der Mitte brachten Mathia und Gäbler ihre Mannschaft sogar mit 7:6 in Führung. Grete musste gegen Pawlowske im fünften Satz den Ausgleich hinnehmen, aber Papastergios behielt mit 3:1 über Schröck die Oberhand. Im Abschlussdoppel konnten Bilgen/Mathia nur den ersten Durchgang gegen die favorisierten Born/Dalli für sich entscheiden, so dass am Ende ein leistungsgerechtes 8:8 verbucht werden konnte.
Westfalia: B.Bilgen/Mathia 1:1, Mrkajic/Papastergios 0:1, Gäbler/Grete 1:0, Bilgen 1:1, Mrkajic 1:1, Mathia 2:0, Gäbler 1:1, Grete 0:2, Papastergios 1:1

Fünfte mit überzeugendem Ersatz

Am Samstag wollte die fünfte Mannschaft der Westfalia mit einem überzeugendem Ergebnis in die Rückrunde starten. Sie empfingen den Tus Halver 3, ein direkter Tabellennachbar. Mit einem Sieg könnte die Westfalia sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Doch Kapitän Reinhard Bathe musste sich kurzfristig um Ersatz kümmern, da Manfred Stens absagen musste. Er fand in dem erst kürzlich von dem TTC Altena zur Westfalia gewechselten Jonathan Lehmkuhl den idealen Ersatz. Im Doppel musste er mit Netzel noch eine Niederlage einstecken, allerdings konnte er in den Einzeln absolut überzeugen. Er gewann beide Matches, eines ganz klar und beim zweiten behielt er die Nerven und gewann im Entscheidungssatz gegen Schüle. Alle anderen Spieler der Westfalia mussten jeweils eine Niederlage in Kauf nehmen. Am Ende also eine tolle Mannschaftsleistung vor allem dank gut gewählten Ersatz. Auf dem Zettel steht nach dem Spiel ein 8:4 Erfolg.

Bathe/Roussell 1:0, Netzel/Lehmkuhl 0:1, Bathe 2:1, Netzel 1:1, Roussell 2:1, Lehmkuhl 2:0

Schüler Kreisliga

Schüler Kreisliga
TuS Bierbaum – DJK TuS Westfalia Werdohl, 9:1

Eine deutliche Niederlage setzte es für die 1.Schüler beim Tabellenführer in Bierbaum. Sieben klare Spiele für Bierbaum standen zwei knappe Niederlagen und ein Dreisatzerfolg gegenüber, so dass ein besseres Resultat am Samstag nicht möglich war. Den Ehrenpunkt holte Tobias Nitze in seinem ersten Einzel.

Einzel: Pascal Kosak, Alessandro Budde, Tobias Nitze (1), Finn Justus
Doppel: Kosak/Budde, Nitze/Justus

Sechste beim Tabellenletzten deklassiert

Am Samstag nachmittag musste die sechste Mannschaft zum Schalksmühler TV II reisen. Die Werdohler reisten eigentlich mit einem guten Gefühl nach Schalksmühle, hatte man doch in der Hinserie einen klaren Sieg davongetragen. Allerdings traten die Gastgeber des Schalksmühle TV in völlig neu formierter Mannschaft an so dass die Westfalia anfangs nicht einschätzen konnte womit man es zu tun hat. Doch bereits nach den Doppeln war klar das dieser Samstag anders verlaufen sollte als das Hinspiel. Die Werdohler fanden überhaupt nicht ins Spiel und so musste man sich den deutlich verstärkten Schalksmühlern am Ende klar mit einem 8:0 geschlagen geben. Für die Schalksmühler waren dies die ersten Punkte in der 3.Kreisklasse. Doch mit der Mannschaft könnte man klar in der 1. Kreisklasse bestehen. Für die sechste bleibt keine große Erholungsphase, empfängt man doch bereits am Dienstag die siebte Mannschaft der TTSG Lüdenscheid. Dort möchte die Westfalia dann wieder zeigen das auch Sie noch siegen können.

Lammers/Tigges 0:1, Urban/Viertel 0:1, Lammers 0:2, Urban 0:2, Tigges 0:1, Viertel 0:1

Vorberichte fürs Wochenende

Bezirksliga-Süd: TuS Halver – Westfalia Werdohl
Ohne den verletzten Schnabel und den privat verhinderten Ilyas Bilgen reisen die Werdohler zum Gastspiel nach Halver. Da es in Bestbesetzung schon immer ein schweres Unterfangen war in Halver etwas Zählbares mitzunehmen, wird es ohne die beiden natürlich umso komplizierter. Uli Grete und Papastergios aus der Reserve werden ab 17:30 Uhr versuchen die Jungs um Bekir Bilgen tatkräftig zu unterstützen.
Werdohl: B. Bilgen, Mrkajic, Mathia, Gäbler, U. Grete, Papastergios

 

Kreisliga: Westfalia Werdohl 3 – TuS Meinerzhagen 3
Gegen das Tabellenschlusslicht hat ein Sieg für Krzeminski und Co. oberste Priorität. Da man in Bestbesetzung antritt, dürfte dies auch nicht allzu schwierig werden und man kann sich so auf ein weiteres Endspiel um den Klassenerhalt nächste Woche in Neuenrade warm spielen.
Werdohl 3: Krzeminski, Sezer, A.Bilgen, Dressler, Müller, Perlick

FSV freut sich über Vertragsverlängerung

Die FSV Werdohl hat in einer wichtigen Personalie Klarheit geschaffen – und das gleich für zwei weitere Jahre, also bis zum Sommer 2018: Manuel Sander bleibt auch über das Ende der laufenden Saison hinaus Trainer beim Fußball-Landesligisten. Dies gab der Sportliche Leiter des Klubs, Carsten Minker, am Dienstag bekannt.

„Wir waren uns im Vorstand relativ schnell einig, dass Manni seine Chance genutzt hat und es grundsätzlich in die richtige Richtung geht“, erläuterte Minker die Entscheidung des Vereins. „Es war ein kurzes Gespräch, wir haben uns schnell geeinigt“, ergänzte Sander.

Ob die Absprache beider Parteien auch für den Fall gilt, dass die FSV doch noch aus der Landesliga absteigt, war offenbar nicht ausdrücklich Gegenstand der Verhandlungen. „Ehrlich gesagt: Mit dieser Thematik haben wir uns gar nicht befasst, weil wir uns unserer Sache sehr sicher und zuversichtlich sind, dass wir das hinkriegen.“ Gleichwohl sei der Klassenerhalt freilich kein „Selbstläufer“.