Westfalias TT-Spieler trauern um Ullrich Dreßler

Die Tischtennisspieler der DJK TuS Westfalia Werdohl
trauern um Ihren langjährigen Freund, Weggefährten und Sportkameraden


Ullrich Dreßler

Am 13. Februar 2017 ist Ullrich Dreßler völlig unerwartet im Alter von 72 Jahren verstorben.

Mehr als ein halbes Jahrhundert war Ulli der wohl prägendste Bestandteil der
Tischtennisabteilung der DJK TuS Westfalia Werdohl.

Seine zahlreichen Erfolge als Spieler lassen sich nur schwerlich zusammenfassen. Neben den unzähligen
Vereins- und Stadtmeistertiteln, die er gewann, vertrat er die Farben seines Vereins stets erfolgreich bei Kreis- und
Bezirksmeisterschaften. Auch dort konnte er viele Titel in Einzel- und Doppelwettbewerben für sich entscheiden.
Gleich mehrere Male gelang ihm die Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften, so zum Beispiel 1991
in der Senioren 40 Klasse, 2007 bei den Senioren 60 und zuletzt noch im Jahr 2014 bei den Senioren 70.

Mannschaftserfolge wie Aufstiege in die Bezirksklasse und Pokalsiege auf Kreis-und Bezirksebene
könnten hier ebenso aufgelistet werden, exemplarisch sei hier der 2. Platz bei den Westdeutschen
Pokalmeisterschaften 1970 in der Aufstellung Dreßler, Panke und Zoppke genannt.

Die Urkunden mit Siegen und Platzierungen bei Kreisranglisten aller Altersklassen könnten vermutlich
ganze Säle schmücken. Noch im letzten Jahr erreichte Ullrich Dreßler bei den Kreismeisterschaften in der
Klasse Senioren 65/70 den zweiten Platz im Einzel. Im Doppel gewann er mit Johannes Koschinski den
Kreismeistertitel. Bei den Bezirksmeisterschaften der Senioren 70 erreichte er das Viertelfinale.

Neben seinen sportlichen Erfolgen verhalf er der TT-Abteilung auch als Vorsitzender zu neuem Schwung.
Von 1970 bis 1992 stand er ganze 22 Jahre der Abteilung vor.

In diese Zeit fiel auch die Saison mit den meisten aktiven Spielern, so konnten 1990 dreizehn
Mannschaften gemeldet werden. Bereits 1967 stieg er als Schriftführer in die ehrenamtliche Vereinsarbeit ein.
Über viele Jahre füllte er die Pressearbeit der Abteilung mit Leben aus und durchgängig seit 1973 übernahm er als
Kassenwart maßgebliche Verantwortung. Darüber hinaus zeigte Ullrich Dreßler auch im Hauptverein als
2. Vorsitzender und Pressewart lange Jahre Einsatz für seinen Verein. Als Anerkennung wurde ihm dort
schon vor Jahren der Ehrenbrief der Westfalia Werdohl verliehen.

Durch seine guten Kontakte gelang es ihm immer wieder Spenden für die Nachwuchsarbeit des Vereins
zu generieren. Diese lag ihm immer am Herzen, so schrieb er als Schriftführer bereits 1967 in sein Protokoll:

„Unsere wichtigste Aufgabe dürfte für das kommende Jahr sein, sich noch intensiver mit den Jugendlichen zu
befassen und sie spielerisch noch weiter nach vorne zu bringen.“

Dies tat er über die Jahrzehnte mit viel persönlichem Engagement und förderte im Training so manches
Werdohler TT-Talent. Gerade, weil es sich Westfalia’s Tischtennisabteilung immer zum Prinzip gemacht hat, keine
Spieler mit Geld in die Abteilung zu locken, blickte er stolz darauf zurück, daß die zahlreichen sportlichen
Erfolge der Abteilungsgeschichte aus der guten Nachwuchsarbeit resultieren.

Aber auch die Geselligkeit und der Aufbau von Freundschaften waren ihm immer ein wichtiges Bedürfnis.
Die jahrelange, freundschaftliche Verbundenheit zu den Tischtennissportlern aus Jürgenstorf, Stavenhagen
und Kalkhorst, wäre ohne das Wirken von Ullrich Dreßler so nicht möglich gewesen. Nach den ersten Kontakten im
Jahr 1993 gelang es ihm Jahr für Jahr diese Beziehungen auszubauen, so dass heute gegenseitige Turnierbesuche
zu einer freudigen Selbstverständlichkeit geworden sind.

50 Jahre Vorstandsarbeit, Verantwortung als Mannschaftsführer und in der Organisation aller Bereiche
unseres Vereinslebens, zeugen von seiner enormen Begeisterung und Einsatzbereitschaft
für den von ihm geliebten Tischtennissport.

Ulli´s Tod hat uns alle tief erschüttert!
Wir werden seine Fröhlichkeit, seinen Rat und Einsatz in allen Lebenslagen sehr vermissen.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau und der Familie.

DJK TuS Westfalia Werdohl
Abteilung Tischtennis

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Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend
in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
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Reserve mit knappen Erfolg in Neuenrade

Kreisliga: TuS Neuenrade 2 – Westfalia Werdohl 2     5:9

Das Nachbarschaftsduell zwischen der Reserve des TuS Neuenrade und der Reserve der Westfalia aus Werdohl verlief am Dienstagabend über dreieinhalb Stunden bis der Gast aus Werdohl als Sieger feststand. Bei einem Satzverhältnis von 35:26 für die Werdohler kann man bereits erkennen, dass es wenig klare Duelle an diesem Abend gab. Am Ende standen acht Fünf-Satz-Partien auf dem Spielbericht. Nach den Doppeln lag der Gast mit 2:1 in Front. Krzeminski/A.Bilgen und Wieshoff/Sezer behielten in Ihren Partien die Oberhand. Nur das DJK-Spitzendoppel I.Bilgen/Gierse unterlagen kläglich. Anschließend folgten zwei Erfolge am oberen Paarkreuz. Krzeminski siegte in fünf gegen Schmöle und I.Bilgen in vier gegen Köper. Eine Punkteteilung gab es in der „Mitte“. Während Wieshoff in fünf Durchgängen den Kürzeren zog, behielt Gierse in vier Sätzen die Oberhand. Ali Bilgen und Sezer erhöhten durch zwei Erfolge den Vorsprung auf 7:2. Nach der knappen Niederlage von I.Bilgen mit 9:11 im fünften, stellte Krzeminski mit einem klaren 3:0 den alten Abstand wieder her. Gierse und Wieshoff gingen zum Ende ihrer Partien etwas die Puste aus und mussten ihren Kontrahenten nach fünf Durchgängen zum Sieg gratulieren. Das 11:9 im Entscheidungssatz von Sezer bedeutete dann aber den entscheidenden neunten Zähler zum verdienten Auswärtserfolg.

Werdohl: I.Bilgen/Gierse 0:1, Krzeminski/A.Bilgen 1:0, Wieshoff/Sezer 1:0, I.Bilgen 1:1, Krzeminski 2:0, Gierse 1:1, Wieshoff 0:2, Sezer 2:0, A.Bilgen 1:0

Erste mit 1:9-Debakel bei Reserve der TTSG

Bezirksliga-Süd: TTSG  Lüdenscheid 2 – Westfalia Werdohl    9:1

Im verlegten Gastspiel bei der Reserve der TTSG Lüdenscheid 2 erlebten Schnabel und Co. am Montagabend ein 1:9-Debakel. Für den beruflich verhinderten Gäbler rückte Krzeminski ins Team. Zu Beginn der Partie hatten die Gäste in den entscheidenden Situationen etwas Pech. Schnabel/Bilgen gegen Jelonek/Haufer und Mathia/Krzeminski gegen Kuziel/Bechheim verloren jeweils mit 8:11 im Entscheidungssatz. Mrkajic/Koberzin hingegen waren gegen Gorecki/Wichary ohne Chance. Anschließend unterlag Bilgen nach gutem Beginn in vier Durchgängen gegen Gorecki. Am Nebentisch revanchierte Schnabel sich für die deutliche Hinspielniederlage gegen Wichary und machte mit seinem Kontrahenten kurzen Prozess. Auch das nächste Fünf-Satz-Spiel ging an die Lüdenscheider. Mathia spielte gegen Jelonek stark auf, doch der TTSGler hatte am Ende die besseren Nerven. Sein Paarkreuzkollege Mrkajic zeigte eine erschreckend schwache Vorstellung gegen Kuziel. Nebenan spielte Krzeminski gegen Bechheim teilweise gut mit, musste seinem Kontrahenten aber nach vier Durchgängen zum Sieg gratulieren. Koberzin hingegen kämpfte tapfer gegen Haufer, doch auch hier ging die Fünf-Satz-Partie an die Gastgeber. Mit 13:11 im Entscheidungssatz unterlag der Werdohler am Ende. Das Spitzeneinzel zwischen Schnabel und Gorecki ging dann klar mit 3:0 an den Lüdenscheider.

Werdohl: Schnabel/Bilgen 0:1, Mrkajic/Koberzin 0:1, Mathia/Krzeminski 0:1, Schnabel 1:1, Bilgen 0:1, Mrkajic 0:1, Mathia 0:1, Koberzin 0:1, Krzeminski 0:1

Hart umkämpfter 9:7-Erfolg der ersten Mannschaft

Bezirksliga-Süd: Westfalia Werdohl – TTSG Lüdenscheid 3 9:7

Gegen die Drittvertretung der TTSG aus Lüdenscheid erwartete das Bezirksliga-Team der Werdohler Westfalia von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe. Die Gastgeber traten erneut in Bestbesetzung an. Alle drei Eingangsdoppel gingen über die volle Distanz. Hier konnten nur Schnabel/Bilgen einen Sieg erringen. Mrkajic/Koberzin verspielten eine 2:0-Satzführung, während es bei Mathia/Gäbler hin und her ging. Im folgenden Spielverlauf erspielte sich das vordere Paarkreuz mit Schnabel und Bilgen eine ausgeglichene 2:2-Bilanz. Schnabel konnte Anuth und Nocker in Schach halten, während Bilgen gegen beide leer ausging. In der Mitte verbuchten Mrkajic und Mathia drei Erfolge. Nur Mrkajic zog gegen Wochmjakow den Kürzeren. Mathia hingegen erwischte einen Sahnetag und schlug nach Wochmjakow auch Zelazkowski nach 1:5-Rückstand im Entscheidungssatz. Gäbler und Koberzin am hinteren Paarkreuz sorgten mit Siegen über Tillmann und klaren Niederlagen gegen Lenke genau wie vorne für eine ausgeglichene Bilanz. Somit stand es vor dem Schlussdoppel 8:7 für die Gastgeber. Das Abschlussdoppel musste so über Sieg oder Unentschieden entscheiden. Hier behielten Schnabel/Bilgen in fünf Durchgängen die Oberhand und sorgten somit dafür, das die Punkte in Werdohl blieben.

Werdohl: Schnabel/Bilgen 2:0, Mrkajic/Koberzin 0:1, Mathia/Gäbler 0:1, Schnabel 2:0, Bilgen 0:2, Mrkajic 1:1, Mathia 2:0, Gäbler 1:1, Koberzin 1:1

Dritte bringt 8:5-Führung nicht ins Ziel

Kreisliga: Westfalia Werdohl 3 – TS Evingsen        8:8

Eine hart umkämpfte Partie stand zwischen Werdohl’s dritter Mannschaft und dem TS Evingsen auf dem Programm. Dabei konnten die Gastgeber eine 8:5-Führung nicht über die Ziellinie bringen, wobei die Möglichkeiten dazu durchaus vorhanden waren. Das 1:2 aus den Startdoppeln münzten Büsing und Grete anschließend durch zwei relativ klare Erfolge in eine Führung um. Der knappen Niederlage von Müller, folgten erneut zwei Siege durch Perlick und Schmidt. Stoman’s Pleite bedeute dann den 5:4-Zwischenstand für die Werdohler. Der überragende Büsing baute die Führung auf 6:4 aus, während dem grippegeschwächten Grete die Kräfte verließen. Müller und Perlick erhöhten dann auf 8:5. Schmidt hatte nun den Sieg auf dem Schläger, vergab allerdings zwei Matchbälle und verlor seine Partie am Ende noch im Entscheidungssatz. Stoman erlebte auch im zweiten Einzel ein Debakel, so dass das Schlussdoppel die Entscheidung bringen musste. Hier unterlagen Büsing/Perlick in vier Durchgängen, so dass am Ende nur ein Punktgewinn auf Werdohler Seite stand.
Werdohl: Büsing/Perlick 1:1, Grete/Müller 0:1, Schmidt/Stoman 0:1, Büsing 2:0, Grete 1:1, Müller 1:1, Perlick 2:0, Schmidt 1:1, Stoman 0:2

Reserve trotz drei Mann Ersatz mit klarem Erfolg

Kreisliga: Westfalia Werdohl 2 – Schalksmühler TV                     9:1

Mit einem klaren 9:1-Erfolg, trotz fehlen dreier Stammkräfte, über den Schalksmühler TV zementierte die Reserve der Werdohler Westfalia den dritten Tabellenplatz und bleibt dem TuS Meinerzhagen 2 auf den Fersen. Nach dem 2:1-Start aus den teilweise umkämpften Doppelpartien, verliefen die anschließenden Einzel doch etwas deutlicher und die Gäste aus Schalksmühle konnten hier keine Zähler mehr ergattern. Nur Krzeminski, Perlick und Bilgen gaben noch Sätze ab.

Werdohl: Krzeminski/Wieshoff 1:0, Bilgen/Stoman 0:1, Müller/Perlick 1:0, Bilgen 2:0, Krzeminski 1:0, Wieshoff 1:0, Müller 1:0, Perlick 1:0, Stoman 1:0