Chronik

Bericht aus der Festzeitschrift 1995

Nach der Fusion der Fußballabteilungen des DJK TuS Westfalia Werdohl und des TuS Jahn Werdohl im Jahre 1980 waren es Hermann Bette und Rudi Greitemann, die sich darüber Gedanken machten, die ehemals aktiven und passiven Mitglieder der früheren Fußballabteilung wieder ins Vereinsleben zu integrieren.

Am 23. Mai 1986 trafen sich im „Westfalia Zimmer“ des kath. Jugendheims 13 „Ehemalige“ und diskutierten über zukünftige Aktivitäten innerhalb der DJK. Es wurde der Grundstein gelegt, ein Stück alter Tradition neu aufleben zu lassen.

Beim zweiten Treffen konnte der seinerzeitige erste Vorsitzende Hermann Bette bereits 30 „Ehemalige“ begrüßen.

Es war ein allseitiger Wunsch, sich künftig regelmäßig zusammenzufinden. In Abständen von 5 Wochen traf man sich nun im Clubhaus an der Sterngolfanlage. Bald schon wurde wöchentlich, jeweils donnerstags, in der Jahnturnhalle ein Sportbetrieb durchgeführt. Im Laufe des Jahres kamen Fahrten und Wanderungen mit den Frauen hinzu.

Verantwortlich für die Organisation waren Rudi Greitemann, Manfred Volkmann und Willi Königsbüscher; Jürgen Rostek und Horst Baranowski waren für die sportliche Seite verantwortlich. Die Fahrten und Wanderungen wurden durch Horst Volkmann organisiert.

Neben vielfältiger Geselligkeit wurden die Gedanken nach mehr sportlichen Aktivitäten weiter vertieft und in die Tat umgesetzt.

Das erste vereinsinterne Fußballhallenturnier fand am 19. Dezember 1987 in der Turnhalle Ütterlingsen statt.

Ein verbandsintegrierter Fußballsport konnte aus Gründen vertragsrechtlicher Vereinbarungen zwischen dem DJK TuS Westfalia Werdohl 1920 e.V. und dem TuS Jahn Werdohl 1874 e.V. – der wiederum Genehmigungsgrundlage vom Deutschen Fußballverband für die Fußballspielvereinigung Werdohl e.V. war – nicht durchgeführt werden. Die folgenden Aktivitäten fanden daher im neu entstehenden Bereich des Freizeit- und Breitensports statt.

Beim 25. Sportfest des TuS Versetal bestritten die „Ehemaligen“ ihr erstes Feldspiel und erreichten ein 1:1. Zum ersten Aufgebot zählten: Bernd Köper, Günther Strauß, Gerd Bolz, Werner Bruns, Eberhard Sprafke, Reinhard Dinter, Hans Jürgen Kureck, Siegfried Halbasch, Wolfgang Vedder, Gregor Bröske, Horst Jacke, Manfred Volkmann und Dietmar Hirzbruch.

Zur besonderen Freude der Kinder und Frauen luden 1988 die „Ehemaligen“ zum großen Grillfest auf dem Biwakplatz Kettling ein. 70 Personen fanden sich ein. Es war eine ausgesprochen gelungene Veranstaltung. Mit Tischtennis, Sackhüpfen und einem Luftballonwettbewerb konnten sich insbesondere die Kinder vergnügen.

Als Herrentour fuhren unter der Regie von Abteilungsleiter Rudi Greitemann die „Ehemaligen“ in den Jahren 1988 und 1989 nach Berlin und verlebten dort als Gäste des ASV Berlin wunderschöne Tage. Nachfolgende „Versöhnungsfahrten“ mit den Frauen waren dann eine Selbstverständlichkeit. Sport und Geselligkeit standen im ausgewogenen Verhältnis, und die Begeisterung der wachsenden Abteilung war groß.

Im Jahre 1990 übernahm Bernd Köper, in Nachfolge von Rudi Greitemann, die AbteiIungsleitung. Die „Westfalia Kicker“ nahmen im gleichen Jahr an der Ruderregatta in Werdohl teil. Ein 9. Platz von 16 teilnehmenden Mannschaften konnte sich sehen lassen.

Bei dem erstmals durchgeführten „Hans Richter – Karl Hufnagel – Gedächtnisturnier“, zu dem der neue erste Vorsitzende des Gesamtvereins, Theo Sprafke, den Wanderpokal gestiftet hatte, ging der Pokal vor 180 Zuschauern an die „Ehemaligen“. Ein Novum! Es folgten die Mannschaften der Sterngolf-, Turner- und Tischtennisabteilung.
Für das Sport jahr 1991 wurden bereits 23 Freundschaftsspiele abgeschlossen.

Zum 5-jährigen Bestehen war ein eigenes Hallenturnier, unter Beteiligung von verschiedenen dem Fußballverband angeschlossenen Vereinen, geplant.
Plötzlich wurden den „Ehemaligen“ seitens des Kreisvorstandes vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Schwierigkeiten gemacht. Den eingeladenen AH-Mannschaften wurde eine Teilnahme untersagt, da die „Ehemaligen“ kein Mitglied des Fußball- und Leichtathletikverbandes seien. Erst nach entsprechenden nachdrücklichen Protesten wurde dann – allerdings auf höherer Ebene – der Turnierdurchführung zugestimmt.

Das Turnier wurde ein voller Erfolg. Zwölf Mannschaften stritten um den Sieg. Im Endspiel unterlag der FC Pungelscheid der AH-Mannschaft aus Lenhausen. 200 Zuschauer applaudierten der Ausrichtermannschaft von „Westfalia“ für die ausgezeichnete Organisation und den harmonischen Verlauf der Veranstaltung, die last but not least auch noch den dritten Platz des Turniers belegen konnte.

Mit den Sterngolfern wurden jährlich Vergleichskämpfe ausgetragen. Einem Fußballspiel folgte ein Wettkampf auf der Sterngolfanlage. Neben der sportlichen Aktivität wurde vor allem auch die Geselligkeit gepflegt.
Bei der Ruderregatta 1991 legten sich die DJK-Ier wieder mächtig ins Zeug. Ein guter Mittelfeldplatz unter 20 Mannschaften stand zu Buche.
Mit 60 Personen und einer Wanderung zum Waldstadion nach Neuenrade wurde der diesjährige Vatertag zum Tag der Familie, der mit einer großen Grillfete seinen Abschluß fand.
Als eine runde Sache konnte auch das „Karl Hufnagel – Hans Richter“ – Gedächtnisturnier bezeichnet werden, aus dem die „Ehemaligen“ als Sieger hervorgingen.

Die sportliche Bilanz des Jahres 1991 waren von 16 ausgetragenen Feldspielen: sieben Siege, sieben Unentschieden und zwei Niederlagen. Bei der Teilnahme am Hallenturnier des FC Rathauses Werdohl wurde ein zweiter Platz erreicht.

Das im Jahr 1992 durch die „Ehemaligen“ ausgerichtete Hallenturnier fand wieder mit 12 Mannschaften statt. Im Endspiel besiegten die Eishockeyfreunde aus Werdohl den Pokalverteidiger FC Lenhausen. Der Siegerpokal des Gedächtnisturniers verblieb auch diesmal bei den „Ehemaligen“.
Von 16 Feldspielen mußten in diesem Jahr 7 Niederlagen und 2 Unentschieden hingenommen werden. Ein guter vierter Platz konnte beim Turnier des FC Pungelscheid belegt werden. Das vereinsinterne Hallenturnier am 5. Dez. 1992 fand mit fünf Mannschaften in der Ütterlingser Turnhalle statt.
Großen Anklang fand die diesjährige Karnevalsveranstaltung unter dem Motto „Mann 0 Mann“. Nachwuchstalente aus eigenen Reihen zogen eine bühnenreife Show ab, die nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

Traditionell wurde mit den Sterngolfern „feste“ gewandert und „feste“ gefeiert. Eine Sportveranstaltung in DJK-Ickern und eine Moselfahrt standen ebenfalls auf dem Programm. Nach den durchgeführten regelmäßigen Stammtischtreffen fand das Jahr mit einer gut besuchten Weihnachtsfeier seinen Abschluß.

Auch 1993 besuchten rund 200 Zuschauer das Hallenturnier der „Ehemaligen“. Sieger wurden wieder die Eishockeyfreunde; unsere Mannschaft wurde “ mit Pech an den Stiefeln“ Dritter.
Beim diesjährigen Gedächtnisturnier mußten wir uns gegen eine gemischte Mannschaft aus den anderen Abteilungen des Gesamtvereins geschlagen geben.
Mit Sport und Geselligkeit wurde die Freundschaft mit DJK-Ickern vertieft. Nach dem sportlichen Ergebnis von 2:2 auf dem Rasenplatz im Riesei wurde im Pfarrsaal Ütterlingsen mit 44 Gästen ausgiebig gefeiert. Bei den 13 Feldspielen wurde eine ausgeglichene Bilanz erzielt. Die 42 Trainingsveranstaltungen waren gut besucht und so konnte nach positivem Jahresverlauf eine harmonische Weihnachtsfeier folgen.

Sowohl die „ü 40“ als auch die „ü 32“ konnten 1994 aus sportlicher Sicht, außer einigen Überraschungen, nicht überzeugen. Da Niederlagen aber aus Sicht der „Ehemaligen“ keinen Beinbruch bedeuten, wurde um so zünftiger Karneval gefeiert. Auch die Jahresfahrt nach Königswinter kann als ein besonderes Erlebnis bezeichnet werden.

Mit einem schönen Erfolg begann das Jahr 1995. Beim „ü 40“ Turnier in Finnentrop kamen die „Ehemaligen“ ungeschlagen ins Endspiel. Das Glück stand allerdings dem Finalgegner SC Windhausen zur Seite, die den Siegerpokal entgegennehmen durften.
In der Rieseihalle Werdohl gewann das von den“ Ehemaligen“ ausgerichtete „ü 40“ Turnier die erste Mannschaft der Fußballspielvereinigung Werdohl. Die Familienfahrt führte uns dieses Jahr nach Bocholt. Kein Sieg, aber neue Freundschaften waren das Ergebnis.

Im Jubiläumsjahr findet ein Fußballspiel gegen die Aufstiegsmannschaft aus dem Jahre 1976/77 statt. Die DJK Fußballmannschaft hatte seinerzeits durch zwei Meisterschaften hintereinander den Durchmarsch in die Bezirksklasse geschafft.

DIE MEISTERMANNSCHAFT 76/77 ZUR BEZIRKSKLASSE

Nach wie vor erfreuen wir uns des seit Anbeginn erscheinenden „Flügelflitzers“: der redaktionell durch Rudi und Felicitas Greitemann, Horst und Sigrid Volkmann und Werner und Karin Gerdewischke-Bruns gestaltet wird.

Folgende Vorstandsmitglieder amtierten im Jubiläumsjahr 1995:

Abteilungsleiter – Bernd Köper

st. Abteilungsleiter – Werner Bruns

st. Abteilungsleiter – Manfred Volkmann

1. Sportwart – Frank Schröder

2. Sportwart – Hans Jürgen Kureck

Geschäftsführer – Eberhard Sprafke

Kassenwart – Eberhard Sprafke

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