Kegeln

Gesunde Mischung von Alt & Jung


„Grün-Weiß“ nennt sich die fröhliche Gemeinschaft der zehn Männer, die jeden zweiten Dienstag nun bereits seit 44 Jahren währende Tradition des in der DJK TuS Westfalia Werdohl beheimateten Kegelklubs hochhält.
 
Wie oft? Wann? Wo? Ansprechpartner
Alle 14 Tage Dienstags
16.30 Uhr
Gaststätte „Das Trio“ Kegelwart
Joachim Schmitz
Wilhelmshöhe 5
58791 Werdohl
(02392) 13028

Bereits der Hinweis auf die Vereinsfarben gibt Auskunft darüber, dass die im Lokal „Das Trio“ (früher Haus Landscrone) in die Vollen gehenden Männer einem nicht alltäglichen Kegelklub angehören.
Seine Geburtsstunde ist auf den 3. Oktober 1959 datiert und seitdem zählten über vierzig Sportkameraden aus „der Fußball- oder Turnabteilung der DJK Westfalia zu den Mitgliedern. Um so bewundernswerter ob des ständigen Austauschs ist das lange Bestehen des Kegelklubs „Grün-Weiß“ in dem derzeit Edgar Kögel, der Kegelvater der fröhlichen Gemeinschaft, mit dem Eintrittsdatum vom 21. Juni 1969 das „dienstälteste“ Mitglied ist.

Noch echte „Frischlinge“ sind dagegen Peter und Joachim („Jockel“) Schmitz, die dem Klub vor einigen Jahren erst beitraten, während Alfred Büchsenschütz, Jürgen Rosteck, Werner Bruns, Horst Volkmann, Albert Lammers, Friedhelm Schneider und Bruno Reuner den „Zehnerpack“ der Kegelbrüder komplettieren. Vielleicht macht es ja die gesunde Mischung von jung und alt, dass die Grün-Weißen nun bereits so viele Jahrzehnte Zusammenhalten, zumal da sich der Klub seit 1959 des öfteren ein neues Kegeldomizil suchen musste.

Anfänglich im Cafe Wiengarn zu Hause wechselte man 1966 ins Haus Röther und 1971 in die Gaststätte „Landscrone“. Von da aus ging es über das Lokal „Zum roten Hahn“ und nochmals das Cafe Wiengarn wieder in die jetzige „Zur Wache“ (frühere „Landscrone“). Der Wunsch nach Pflege der Geselligkeit führte zur Klubgründung und die Männer der ersten Stunde, Karl Hufnagel, Hans Richter, Hermann Bette, Josef Cloer, Walter Rohleder, Günter Tank, Georg Jadzejewski sowie Heinz Mix machten es ihren vielen Nachfolgern in dieser Hinsicht vorbildlich vor. Übrigens „verirrte“ sich 1961 mit Bärbel Schönherr die erste und bisher einzige Frau in den Kegelklub, der nach ihrem Austritt wieder zur reinen Männergesellschaft wurde. Seitdem sind die Damen nur beim gemütlichen Abend, der jedes Jahr veranstaltet wird, bei der Weihnachtsfeier und beim Osterkegeln mit dabei. Kegelausflüge finden zu Gunsten dieser geselligen Treffen seit 1994 nicht mehr statt – zuvor „verschlug“ es die Männer von „Grün-Weiß“, die den festen Ehrgeiz haben, den“ Kegelklub auch seinen 50. Geburtstag feiern zu lassen, nach Cuxhaven, Würzburg, Koblenz, Ostfriesland, Holland, Trier und, und, und…

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