FSV-Teams zum Abschluss in der Nebenrolle

Mit der C-Junioren-Konkurrenz ging am Montag in der Werdohler Sporthalle am Riesei die dritte Auflage des Arnold-Menshen-Gedächtnisturniers unter Gastgeberschaft der FSV Werdohl zuende. Den Turniersieg feierte der SSV Hagen nach einem 4:1-Sieg im Endspiel gegen den Hörder SC. Das „kleine Finale“ um den dritten Platz entschied der TSV Lüdenscheid gegen den VfL Schwerte mit 6:5 nach Neunmeterschießen für sich.

Mit zwölf Mannschaften, die zunächst in zwei Sechser-Gruppen die Halbfinalteilnehmer ermittelten, war das C-Jugend-Turnier quantitativ das am besten besetzte in der diesjährigen Menshen-Gedächtnis-Reihe. In den übrigen vier Altersklassen, die bereits am Samstag und Sonntag ihren Titelträger ausgespielt hatten, waren jeweils acht Teams am Start gewesen.

Bei den C-Junioren schickten allein die Gastgeber vier Mannschaften ins Rennen, der TuS Neuenrade war mit zwei Teams vertreten. Rein sportlich kam den heimischen Klubs jedoch nur eine Nebenrolle zu. Als jeweils Gruppendritter waren die ersten Mannschaften der FSV und des TuS Neuenrade einem möglichen Halbfinal-Einzug noch am nächsten. Als einziges Team aus dem Märkischen Kreis schaffte der TSV Lüdenscheid den Sprung unter die letzten Vier, scheiterte dort aber mit 1:2 an Hörde. Im zweiten Halbfinale hatte Hagen gegen Schwerte mit 6:0 die Nase vorn.

Für den TuS Grünenbaum blieb in der Gruppe A hinter Hagen und punktgleich mit dem TSV und der FSV I lediglich Rang vier, dahinter reihten sich Werdohl II und Neuenrade II ein. Noch unerfreulicher aus heimischer Sicht das Bild in Gruppe B: Hörde und Schwerte marschierten mit dreizehn beziehungsweise zwölf Zählern vorneweg. Für Neuenrade I sowie die Dritt- und Viertvertretung des Gastgebers blieb als Gruppenfünfter und -sechster im Kampf um die Top-Platzierungen nur die Zuschauerrrolle. Position vier in dieser Gruppe ging an die TSG Herdecke.

Wie schon in den übrigen Altersklassen am Wochenende zog Dirk Hartig vom FSV-Jugendvorstand ein positives Fazit. Nennenswerte organisatorische Probleme habe es ebenso wenig gegeben wie übertriebene Fouls.

„Quelle: Süderländer Volksfreund“