Unser DJK Sportfest 2004

WIR ERINNERN UNS GERNE ZURÜCK!

Unter dem Motto   „bewegen – begegnen – begeistern“  fand am 19. und 20. Juni 2004 das 10. Sportfest des DJK Diözesanverbandes Essen in Werdohl statt.

Ein Erlebnis für alle Sportlerinnen und Sportler, Begleiter und Betreuer, Verantwortliche und Eltern, große und kleine Leute und… und… und..

Die Sportstätten und die Gemeinde Werdohl waren gut auf den Besuch vorbereitet.

Unsere DJK Tus Westfalia Werdohl präsentierte sich als ein lebendiger Verein des Märkischen Sauerlands. Ein vielfältiges Rahmenprogramm und reichlich Abwechsung für die vielen Hundert Aktiven und Zuschauern waren der Westfalia gut gelungen.

Hier und auf den weiteren Seiten ein ausführlicher Rückblick.

BOULE

Am Samstag um 13 Uhr begann am Goethespielplatz an der Lenne ein Mitmach-Turnier für Boule-Spieler. Bei Sonnenschein spielten die ca. 20 Teilnehmer in drei Gruppen das spannende Spiel mit den Kugeln. Fachkundige Anleitung war für das durchaus komplizierte Spiel zugegegen. So hatten die Spieler, deren Altersdurchschnitt wohl von ca. 10 bis 70 Jahren reichte, viel Freude am zielgenauen

Werfen und Plazieren der Kugeln.Auch Vorsitzender Josef Schütt mit Ehefrau, Guido Niewerth (Vorsitzender Diözesanverband Essen) und Pfarrer André Müller versuchten mit gemischten Erfolgen. Die Sportart Boule präsentierte sich für die Teilnehmer überraschend spannend und vielseitig. Gerade die Jüngeren waren mit viel Eifer bei der Sache um den Sieg in ihrer Gruppe zu erreichen.

TURNEN-MITMACHFORUM

Bereits Sonntag morgens um 10 Uhr trafen sich die rund 25 Teilnehmerinnen des Mitmach-Forums-Turnen in der Jahnturnhalle. Unter kundiger Anleitung der Fachwartin Turnen des DJK Dachverbandes konnten die Turnerinnen aus dem Ruhrgebiet in Zweiergruppen Wettkämpfe in vielfältigen Disziplinen ausführen. Vom Federballvariationen, über Seilspringen, Basketballwürfe und vielem mehr war alles dabei. Unter der hervorragenden Betreuung und Bewirtung durch die Westfalia Turnabteilung entwickelte sich so ein vergnüglicher Vormittag.

TISCHTENNIS

Schöne TT-Spiele, bei allerdings viel zu schwacher Beteiligung durch Aktive aus den DJK-Vereinen des Ruhrgebietes, sah die Koestersberghalle am Sonntag ab 10 Uhr. Rund 4 Stunden lang flitzte der kleine Zelluloidball in verschiedenen Nachwuchsklassen über den grünen Tisch. In der Jungen-Klasse konnte sich Westfaliaspieler Tobias Baureis den starken zweiten Platz erspielen. Mit etwas mehr Fortune wäre hier auch der erste Platz möglich gewesen. Sieger bei den Jungen wurde Adam Ayari von DJK Eintracht Borbeck. In der Mädchen-Klasse bestritten Anna Grabowski und Maria Granata (beide Westfalia) das spannende Endspiel, welches schließlich Anna Grabowski mit 3:2 Sätzen für sich entscheiden konnte. In der Schüler-Klasse siegte Benjamin Wallrafen (DJK Eintracht Borbeck). Westfalias Daniel Grau erreichte dort in den Gruppenspielen den zweiten Rang mit 4:1 Siegen, in der anschließenden Endrunde wurde er dann Vierter. In der Doppelkonkurrenz siegten Wallrafen/Altenfeld vor Rothenburg/Schröder. Beste Westfalia-Spieler wurden hier Müller/Böhm als Dritte. Insgesamt nahm das, entgegen den Erwartungen nur mit einem kleinen Starterfeld ausgetragene, TT-Turnier einen positiven Verlauf. Gegen 14 Uhr konnten die Gäste aus dem Ruhrgebiet, teils mit Urkunden, die Heimfahrt antreten.

WANDERN

Halbwegs Glück mit dem Wetter hatten auch die Wanderer und Wanderinnen, die gegen 14 Uhr ab der Sterngolfanlage starteten. Rund 15 Personen machten sich auf den Weg und kehrten, nach schönen Eindrücken der Werdohler Wälder, bei herrlichem Sonnenschein gegen 17 Uhr 30 zurück. Anschießend stärkte man sich auf dem Festgelände am Schulhof der Riesei-Schule. Hier warteten leckere Getränke und Gegrilltes von Baskteball-Abteilungsleiter Frank Tarin auf die fleißigen Wandersleute.

STERNGOLF

Nur wenig Anklang fand die schöne Sterngolfanlage an diesem Wochenende. Das wechselhafte Wetter schreckte doch zuviele von einem Besuch in Ütterlingsen ab. Trotzdem gab es lobende Worte der Organisatoren für das schön gelegene und gepflegte Sterngolfgelände der Westfalia.

SPIELMOBIL

Überall wo das Spielmobil Halt machte, scharten sich die Kinder um die vielen Spielideen, die vom Essener DJK-Spielmobil bereit gehalten wurden. Alleine das über 40 Jahre alte Fahrzeug, ein liebevoll restaurierter Magirus-Deutz „Mercur“-Rundhauber mit 8 Litern Hubraum, sorgte bei allen Gästen und Passanten für Aufregung. Der alte Feuerwehrwagen verschaffte einem mit seinen Originalfarben den Eindruck einer kleinen Zeitreise. Erste Station für das Spielmobil war am Samstag vormittag die Stadtmitte-Süd in Werdohl. Hauptanziehungspunkt war hier zunächst die 8 x 8 m große Hüpfburg, in der sich so manches Kind vergnügt mit endlosem Hüpfen bei Laune hielt. Neben der Hüpfburg wurden aber auch zahlreiche weitere Spielformen angeboten. So konnten sich einige Werdohler Kinder beim Teller jonglieren auf Stäben probieren, es gab Bobby-Cars, eine Wippe und vieles mehr. Für die ganz kleinen fand sich noch die Möglichkeit Riesen-Seifenblasen zu machen. Am Nachmittag wurde das Spielmobil dann an den Ort der abendlichen Feier am Riesei verlegt. Auch dort fand die Hüpfburg wieder großen Anklang und die Kleinsten flitzen mit ihren Bobby-Cars über den Schulhof. Insgesamt eine sehr gelungene Auflockerung der Sportveranstaltung, gerade für den aktiven Nachwuchs der DJK-Vereine.

SHOWBÜHNE AM BRÜNINGHAUS-PLATZ

Bereits am Samstag ab 10 Uhr 30 startete die Vorführung der DJK auf der Showbühne in der Stadtmitte Süd. Der Vorsitzende des Diözesanverbandes Essen Guido Niewerth führte gekonnt durch das Programm. So gab es ein gelungene Vorführung der Einrad Fahrerinnen der DJK Adler Bottrop. Interviews mit den Sportlerinnen waren informativ für das Werdohler Publikum und erläuterten die Anfänge für Einrad-Interessierte. Anschließend gab die junge Sportlerin Annika Bach noch eine Einzelvorstellung mit dem Einrad. In den Pausen wurde Musik gespielt und die Basketballer der Westfalia sorgten für die Bewirtung. In unmittelbarer Nähe konnten alle „Kleinen“ beim Spielmobil Spaß und Abwechslung mit der Hüpfburg, Teller jonglieren, Seifenblasen und vielem mehr finden. nach der Pause interviewte Guido Niewerth einen Akteur der Nachwuchsabteilung von Westfalias Basketballern. Marc Rietdorf gab dem Publikum Auskunft über die Erfolge der A-Jugendlichen der Westfalia, welche zuletzt Kreismeister geworden waren. Zeitgleich führten einige der Cracks ihre Künste mit Ball und Korb vor, um so für den Basketballsport zu werben. Aber das war noch nicht alles, neben weiteren Vorführungen wurde an den Bäumen hinter Bühne auch eifrigst geklettert. Hier konnte man sich unter fachkundiger Anleitung in die Bäume wagen und sich nachher wieder abseilen. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung in der Werdohler Innenstadt.

ATEMPAUSE IM ALLTAG

Gleichzeitig mit den Veranstaltungen in der Innenstadt fand in der St. Michaels Kirche eine Veranstaltung mit dem Namen „Atempause im Alltag“ statt.

FEUERWERK ZUM ABSCHLUSS

Nach Einbruch der Dunkelheit wurde es auf einmal wieder hell am Riesei. Wie angekündigt sorgte ein tolles Feuerwerk für den gelungenen Ausklang am Samstag abend. Vorsitzender Guido Niewerth als Feuerwerker stellte sich höchstpersönlich an die zahlreichen Zündschnüre, die für ein minutenlanges Highlight mit Blitzen, Sternen und allerlei farbenfrohen Raketen sorgten. So blieb ihm auch eine ordentliche Brandblase als Erinnerung an das Werdohler Feuerwerk.

SPORTLERFRÜHSTÜCK

Am Sonntag morgen fanden sich dann zahlreiche Sportler in der Mensa am Riesei, wo Helmut Köhler für das Frühstück sorgte. Nach reichhaltigem Frühstück konnten die Sportler die zuvor in Werdohler Turnhallen genächtigt hatten wieder frisch gestärkt die abschließenden Wettkämpfe bestreiten.

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