Nachberichte

BERICHT IN DER ZEITSCHRIFT „RUHRWORT“

 

Zeitschrift „Ruhrwort“ berichtete ganzseitig mit vielen Bildern

Bewegen, begegnen, begeistern
1000 DJKler feierten in Werdohl ihr Diözesansportfest

Sport und mehr in Werdohl: in der 21.000-Einwohner-Stadt im Märkischen Sauerland wurde das Sportfest des DJK-Diözesanverbandes Essen ausgetragen. Es findet im olympischen Rhythmus statt und war das zehnte Treffen dieser Art. In Zusammenarbeit mit der DJK TuS Westfalia Werdohl richtete der Diözesanverband „Olympische Spiele im Miniformat“ aus.

Im Bistum Essen sind 95 Vereine mit rund 38.000 Mitgliedern der DJK angeschlossen; der Sportverband ist in der katholischen Kirche beheimatet. Nach ihrem Leitbild „Sport – um der Menschen willen“ sieht die DJK ihre wichtigste Aufgabe darin, ihren Mitgliedern über den Sport hinaus christliche Erziehung und Werte zu vermitteln; so erklärte es der Diözesanvorsitzende Guido Niewerth. „Es gibt heute viele Idole, aber für uns steht immer derselbe im Mittelpunkt: Jesus.“

Der Entschluss, das Jubiläums-Sportfest im Sauerland stattfinden zu lassen, habe auch etwas mit „Diaspora“ zu tun, so Niewerth. Von der DJK Werdohl mit ihrem Vorsitzenden Josef Schütt und von der Stadtspitze habe man „in hervorragender Weise Unterstützung erfahren“.

Werdohl bot ideale Wettkampfbedingungen an. Mehr als 1.000 DJK-Sportler aus 36 Vereinen trugen in vielen Sportarten Titelkämpfe aus. Dabei waren unter dem Motto „Bewegen, begegnen, begeistern“ Rahmenbedingungen geschaffen, in deren Mittelpunkt die Begegnung der Menschen miteinander stand. Neben dem Angebot in den verschiedenen Sportstätten gab es Mitmachaktionen wie Boule, Wandern oder Sterngolf und ein vielfältiges Unterhaltungsangebot am Brüninghaus-Platz für alle Bürger. Auf einer Showbühne gab es Interviews sowie Vorführungen von Einrad-Fahrerinnen, Jazz-Dance, Basketball und Indoor-Klettern. Das feuerrote DJK-Spielmobil, ein ausgedientes Löschfahrzeug von 1960, begeisterte die Kinder mit Hüpfburg und diversen anderen Spielmöglichkeiten.

Außerdem gab es Gelegenheit zu einer „Atempause vom Alltag“ in der Michaelskirche. Abseits des Trubels konnte sich jeder in diesem auf dem Berg gelegenen Gotteshaus Zeit für Gebete und Meditation nehmen. Vor dem Altar, bei meditativer Musik, lud der Geistliche Beirat des Diözesanverbandes, André Müller, zum Singen und Beten, zu Bewegungs- und Atemübungen ein.

Abends wurde mit einer Übertragung des EM-Spiels Deutschland gegen Lettland auf Großbildschirm „König Fußball“ Tribut gezollt. Dann feierten rund 100 Sportler einen Open-Air-Gottesdienst mit Pfarrer Müller und Diakon Reinhard Sprafke (Mülheim). Mit einem Partyabend und einem Höhenfeuerwerk auf dem Riesei klang der erste Tag des Sportfestes aus. Am Sonntag ging das Treffen nach weiteren Wettbewerben zu Ende.

„Nur als bewegte Menschen kann man anderen begegnen und sie begeistern“, hatte Pfarrer Müller das Motto der Werdohler Tage erklärt. Und hinzugefügt, nicht nur die Begeisterung für den Sport sei wichtig, sondern das Miteinander. So wie der Essener Trainer Otto Rehagel aus „Nobodys“ eine hervorragende griechische Nationalmannschaft geformt habe – weil er sie überzeugen konnte: „Ihr müsst füreinander einstehen.“

Nicht nur sportlich erfolgreich sein um jeden Preis, sondern füreinander da sein: Das ist eines der Ziele der christlich orientierten DJK.

Monika Wiegelmann

 

Über 1000 Sportler in Werdohl zu Gast
(Bericht aus der westfälischen Rundschau)

Das EM-Spiel Deutschland-Lettland schaute man sich in großer Runde und mit „La Ola Welle“ an. Der ganz große Jubel blieb zwar aus, doch war das sichtlich kein Grund für Trübsal, da es bei den zahlreichen sportlichen Aktivitäten in den Werdohler Sportstätten jede Menge andere Erfolgserlebnisse gab. WR-Bilder:hr

Werdohl. Zum Highlight für die Aktiven und Mitglieder der Vereine des DJK-Diözesanverbandes Essen wurde das Jubiläumssportfest, das am Wochenende unter der Regie der DJK-TuS Westfalia stattfand. Über 1000 Sportlerinnen und Sportler aus 95 DJK-Vereinen des Bistums feierten in Werdohl.

Das Motto des 10. Sportfest der Diözese lautete: „Bewegen – Begegnung – Begeistern“. Guido Niewerth, Vorsitzender des Diözesanverbandes Essen, würdigte bei der Eröffnung der „olympischen Spiele im Miniformat“, die alle vier Jahre veranstaltet werden, die tolle Leistung der DJK-TuS Westfalia Werdohl. Um ihren Vorsitzenden Josef Schütt schufen die Mitglieder in monatelanger Vorbereitung ideale Wettkampfbedingungen für die Sportlerinnen und Sportler. Dem Verein und der Stadt sei zu danken, dass es beim Diözesansportfest Gelegenheit zum Austausch auf vielen Gebieten gibt, freute sich Guido Niewerth auf ein fröhliches Sportfest.

Zahlreiche Sportstätten Werdohls wurden zur Austragung von Turnieren, Wettbewerben und Meisterschaften genutzt. Stadion Riesei: Endrunde im Jugendfußball, Turnier der Frauen und Mädchen. Sportplatz Altenmühle: Endrunde im Fußball für Alte Herren und Senioren. Sporthalle Riesei: Deutsche Verbandsmeisterschaften im Handball für weibliche und männliche Jugend, Frauen und Männer. Schwimmhalle Riesei: DJK-Landesmeisterschaften im Schwimmen. Sporthalle Köstersberg: Deutsche Verbandsmeisterschaften im Tischtennis für alle Altersklassen.

Übrigens ist die DJK Westfalia Werdohl der einzige DJK-Verein mit einer Sterngolfabteilung und so stand diese erlebnisreiche Sportart bei den auswärtigen Gästen natürlich besonders hoch im Kurs. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Mitgliedsvereine spielten etliche „Schnupperrunden“ und ließen es sich bei dieser Gelegenheit bei Getränken und Grillspezialitäten gut gehen. Vom Ütterlingser Klubheim der DJK aus starteten aber auch die Freunde der Fachschaft Wandern, die sich Samstag in größerer Gruppe ein Bild von den herrlichen machten.

Die große Schar auswärtiger DJK-Sportlerinnen und Sportler sah man Wochenende im Stadtgebiet an jeder Ecke. Dazu war die Bevölkerung mit einer Reihe von Breitensport- und Jedermannveranstaltungen zum Mitmachen eingeladen. Am Brüninghaus-Platz machte das feuerrote DJK-Spielmobil mit Hüpfburg und zahlreichen Spielmöglichkeiten Station und im Herzen der Stadt präsentierten sich Samstag unter anderem Kletterer und Kampfsportler. Auf einer Showbühne zeigten neben Jazzdance-Gruppen auch auf dem Einrad fahrende Mädchen ihre Künste und die Kinder der Stadt durften nach Herzenslust riesige Seifenblasen zaubern. Der Boule-Platz an der Goethestraße wurde für ein großes Mitmachturnier genutzt, Gymnastik gab es in der Jahnturnhalle mit einem Mitmachforum und im Schwimmbad hieß es am Sonntag „Spaß und Bewegung bei Aqua Fun“.

Es gab aber auch Gelegenheit zu einer „Atempause vom Alltag“. So in der St. Michael-Kirche, wo sich Jedermann/frau Zeit für Gebet und Meditation nehmen konnte. Am Samstagabend zelebrierte der Geistliche DJK-Diözesanverbandsbeirat André Müller auf dem Vorplatz der Gesamtschule einen Gottesdienst bei dem er den „Mehrwert“ der DJK und die dort gelebte Solidarität mit allen Gesellschaftsgruppen unterstrich.

Nach dem EM-Fußballspiel Deutschland-Lettland, das sich die Fans auf einer Großbildleinwand und bei lautstarker Beschallung anschauen konnten, rundete eine große Sportler-Party mit Feuerwerk den ersten Tag des zehnten DJK-Diözesansportfestes ab, das gestern mit vielen weiteren Wettbewerben beendet wurde.

20.06.2004 Von Harald Rösner

 

10. DJK-Diözesansportfest ein Riesen-Event für die sportfreundliche Stadt Werdohl

Rund 1.000 Aktive bei „Mini-Olympiade“ im Einsatz (28.06.04)

Zu einem Highlight im Jahresprogramm des DJK-Diözesanverbandes Essen wurde das 10. Sportfest am 19. und 20. Juni im sauerländischen Werdohl, mit seinem Motto: „bewegen – begegnen – begeistern“. Rund 1.000 Aktive aus 36 DJK-Vereinen des Bistums Essen waren zum Jubiläumssportfest in die „Industriestadt im Grünen“, so Werdohls Bürgermeister Manfred Wolf bei seinen Grußworten zur Sportfesteröffnung in der Sporthalle Riesei, angereist. Die Durchführung der zweitägigen Großveranstaltung in und auf den Sportstätten der sauerländischen Stadt an der Lenne lag in der Verantwortung des zweitgrößten Werdohler Vereins, der DJK TuS Westfalia. Ganze Arbeit bei der Organisation und der Durchführung der „olympischen Spiele im Miniformat“ hatte an diesem Juni-Wochenende Werdohls Vereinsvorsitzender Josef Schütt mit seinem Team geleistet.

In den Sportarten Fußball, Handball, Schwimmen sowie im Tischtennis wurden in diversen Altersklassen die diesjährigen Diözesanmeister ermittelt. Ein buntes Rahmenprogramm mit Boule und Sterngolf für „Jedermann“, Wandern oder das Gymnastik-Forum lud zur aktiven Teilnahme ein. Doch auch das Zuschauen des sportlichen Treibens bei fast perfekten äußeren Bedingungen machte den zahlreichen „Zaungästen“ sichtlich Spaß.

 

Neben den diversen sportlichen Wettkämpfen fand auf einer Showbühne in Werdohls Innenstadt ein buntes Unterhaltungsprogramm statt. Hier begeisterten beispielsweise die Einradfahrer der DJK Adler 07 Bottrop die Anwesenden mit ihrem großen Balancegefühl und manchem Kunststückchen auf dem Einrad. Der heimische Basketballnachwuchs überzeugte mit seiner Ballsicherheit und die Bochumer Indoor-Klettergruppe der DJK Preußen 1911 animierte die Mutigen unter den Zuschauern, gut gesichert, einmal selbst in luftiger Höhe zwischen zwei Bäumen zu balancieren.

Die kleinen Gäste auf dem Brüninghaus-Platz konnten sich derweil auf der Hüpfburg des feuerroten DJK-Spielmobils vergnügen oder sich von Martina und Silke, den Mitgliedern der DV-Jugendleitung, bunte Gesichter malen zu lassen. Besonders viel Spaß hatten die Kids mit ihren kleinen und großen Seifenblasen, die unter Mithilfe von Christa entstanden und anschließend bunt schimmernd über den Platz flogen.

Mit einem „sportlichen“ Gottesdienst, zu dem alle Aktiven sowie die Werdohler Bevölkerung eingeladen waren, begann um 18 Uhr der Begegnungsabend im Forum des Schul- und Sportgeländes auf dem Riesei. Vor dem Gottesdienst, der vom Geistlichen DJK-Diözesanbeirat Andrè Müller zelebriert wurde, erlebten eine zahlenmäßig große Fangemeinde die Übertragung derEuropameisterschafts-Vorrundenbegegnung Deutschland gegen Lettland live auf einer Großbildleinwand. Der sich anschließende Party-Abend, der musikalisch von DJ Timo gestaltet wurde und bei dem das so genannte „Mehr“ des DJK-Sportverbandes hautnah erlebbar war, wurde mit einem großen Höhenfeuerwerk abgerundet.

Bei guten Wetterbedingungen fanden die sportlichen Aktivitäten am Sonntagvormittag ihre Fortsetzung. Mit großem Engagement kämpften die DJK`lerinnen und DJK`ler in diversen Altersklassen um die begehrten Sportfest-Auszeichnungen. Obwohl die sportlichen Begegnungen insgesamt einen fairen Verlauf nahmen, waren leider doch einige Verletzungen, die zum Teil im Krankenhaus behandelt werden mussten, zu beklagen.

Als Fazit der zweitägigen Veranstaltung in der „sportfreundlichen Industriestadt im grünen Herzen des märkischen Sauerlandes“ ist zu sagen, dass der Werdohler DJK-Sportverein TuS Westfalia ein ausgezeichneter Gastgeber für die Teilnehmer und Gäste des 10. DJK-Diözesansportfestes war. Den Aktiven waren der Spaß und die Begeisterung bei der Ausübung ihres Sportes auf und in den hervorragenden Sportstätten Werdohls anzusehen, so dass insgesamt auch den Zuschauern guter und spannender Sport geboten wurde.

Bilder und Text: Jürgen Funke (Pressereferent Bistum Essen)

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